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Moderna Museet

moderne Kunst auf Skeppsholmen

Schwedens Museum für moderne und zeitgenössische Kunst auf der Insel Skeppsholmen – Picasso, Dalí, Matisse und nordische Moderne bei freiem Eintritt in die Sammlung.

Moderna Museet
Inhalt

Moderne Kunst auf Skeppsholmen

Das Moderna Museet auf der kleinen, ruhigen Insel Skeppsholmen ist Schwedens führendes Haus für moderne und zeitgenössische Kunst. 1958 gegründet, zählt seine Sammlung heute zu den bedeutendsten Europas. Schon die Lage abseits des Altstadt-Trubels macht den Reiz aus: ein kurzer Weg über eine Brücke, ein Museumsbau am Wasser, dazu Uferpfade und ein Skulpturengarten.

Die ständige Sammlung umfasst rund 140.000 Werke – etwa 6.000 Gemälde, Skulpturen und Installationen, 25.000 Arbeiten auf Papier, rund 100.000 Fotografien und etwa 400 Filme und Videos. Der Schwerpunkt liegt auf dem 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Was dich erwartet

Durch die Sammlung ziehen sich die großen Namen der klassischen Moderne und der Nachkriegskunst:

  • Pablo Picasso, Henri Matisse und Salvador Dalí für die frühe Moderne
  • Marcel Duchamp und die Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts
  • Robert Rauschenberg, Donald Judd und die US-amerikanische Nachkriegskunst
  • Niki de Saint Phalle, Louise Bourgeois und Meret Oppenheim

Dazu kommt ein starker Bestand nordischer Moderne sowie die umfangreiche Fotosammlung. Rund um das Museum laden ein Skulpturengarten und die Uferwege der Insel zum Verweilen ein – ein ruhiger Kontrast zum nahen Gamla Stan.

Eintritt und beste Zeit

Ein großer Pluspunkt: Die Dauerausstellung ist kostenlos. Eintritt fällt nur für die wechselnden Sonderausstellungen an – regulär 170 SEK (online 160 SEK), ermäßigt 140 SEK, unter 18 Jahre frei. Freitags von 18 bis 20 Uhr sind auch die Sonderausstellungen gratis, ideal für einen Feierabend-Besuch. Die genauen Preise einzelner Sonderausstellungen können abweichen; Buchung läuft über die offizielle Website.

Am ruhigsten ist die Gratis-Sammlung werktags vormittags ab 10 Uhr. Dienstags und freitags ist bis 20 Uhr geöffnet, sonst bis 18 Uhr; montags bleibt das Museum geschlossen. Für die Sammlung solltest du 1,5 bis 2,5 Stunden einplanen, mit Sonderausstellung und Insel-Spaziergang entsprechend mehr.

Anreise und Umgebung

Skeppsholmen liegt zentral, hat aber keine eigene U-Bahn. Die nächste Tunnelbana-Station ist Kungsträdgården; von dort geht man am Nationalmuseum vorbei über die Skeppsholmsbron auf die Insel. Dazu fährt der Bus 65 ab Centralen, und die Fähre Linie 17 verbindet Skeppsholmen mit Slussen, Djurgården und Nybroplan.

Auf derselben Insel lohnen sich zwei weitere Häuser: das Architektur- und Designmuseum ArkDes (im selben Gebäudekomplex) und das Östasiatiska Museet für ostasiatische Kunst. Auf dem Weg vom Festland kommst du direkt am Nationalmuseum vorbei, und der Park Kungsträdgården liegt gleich an der Brücke – zusammen ergibt das einen entspannten Museums- und Spaziergangstag.

Häufige Fragen

Ist der Eintritt ins Moderna Museet kostenlos?+

Die Dauerausstellung mit der ständigen Sammlung ist kostenlos zugänglich. Eintritt fällt nur für die wechselnden Sonderausstellungen an – regulär 170 SEK (online 160 SEK), ermäßigt 140 SEK, unter 18 Jahre frei. Freitags von 18 bis 20 Uhr sind auch die Sonderausstellungen gratis.

Was sind die Highlights der Sammlung?+

Die Sammlung umfasst rund 140.000 Werke vom frühen 20. Jahrhundert bis heute, darunter Arbeiten von Picasso, Matisse, Dalí, Duchamp, Rauschenberg, Niki de Saint Phalle, Louise Bourgeois und Meret Oppenheim. Dazu kommen rund 100.000 Fotografien sowie Film und Video.

Wie komme ich nach Skeppsholmen?+

Die nächste Tunnelbana-Station ist Kungsträdgården. Von dort geht man am Nationalmuseum vorbei über die Brücke Skeppsholmsbron auf die Insel. Alternativ fährt der Bus 65 ab Centralen, oder du nimmst die Fähre Linie 17 von Slussen, Djurgården oder Nybroplan.

Wie viel Zeit sollte ich einplanen?+

Für die Sammlung reichen meist 1,5 bis 2,5 Stunden. Wer auch eine Sonderausstellung sieht und den Skulpturengarten samt Uferweg mitnimmt, plant eher das obere Ende ein. Die Gratis-Sammlung lässt sich gut auch in einer kürzeren Stippvisite besuchen.