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Parks & Inseln

Bergianska trädgården

Botanischer Garten am Brunnsviken

Botanischer Garten der Universität Stockholm in Frescati am Brunnsviken – frei zugänglicher Außengarten plus zwei Gewächshäuser mit Mittelmeerflora und Riesenseerosen.

Bergianska trädgården
Inhalt

Botanischer Garten am Wasser in Frescati

Bergianska trädgården ist der botanische Garten der Universität Stockholm und liegt im nördlichen Universitätsviertel Frescati, direkt am Ufer des Brunnsviken. Der Garten versteht sich selbst als „Museum für lebende Pflanzen” (museum för levande växter) und vereint rund 5.500 Pflanzenarten. Er teilt sich in einen frei zugänglichen Außengarten und zwei kostenpflichtige Gewächshäuser.

Das macht ihn zu einem flexiblen Ziel: Den weitläufigen Park am Wasser kannst du jederzeit kostenlos durchstreifen, für die exotische Flora unter Glas zahlst du Eintritt. In manchen Reiseführern gilt Bergianska als größter botanischer Garten Stockholms – das ist über Sekundärquellen verbreitet, auf der offiziellen Seite aber nicht ausdrücklich bestätigt.

Was dich im Außengarten erwartet

Der Außengarten ist ganzjährig offen und kostenlos. Er zieht sich über das hügelige Gelände am Brunnsviken und ist nach botanischen und geografischen Themen geordnet – von Stauden- und Nutzpflanzenpartien bis zu Gehölzsammlungen. Im Sommer ist er ein klassischer Spaziergang- und Picknickort, im Winter eine ruhige Grünfläche abseits der Innenstadt.

Wer ohnehin im Nationalstadtpark unterwegs ist, kombiniert den Besuch gut mit den großen Museen der Gegend: Das Naturhistoriska riksmuseet liegt nur einen kurzen Weg entfernt im selben Viertel.

Die zwei Gewächshäuser

Das Herz des Gartens sind die beiden Gewächshäuser mit eigenem Eintritt:

  • Edvard Andersons växthus – das große Schauhaus, 1995 eröffnet und benannt nach dem Stockholmer Kaufmann Edvard Andersson (1865–1936), der per Testament Geld dafür stiftete. Hier wachsen Pflanzen aus mediterranen und subtropischen Klimazonen. Im Haus liegen außerdem ein Restaurant samt Café (Gamla Orangeriet) und ein Museumsshop.
  • Victoriahuset – das kleinere, denkmalgeschützte Haus von 1900, eigens für die Amazonas-Riesenseerose (Victoria amazonica) errichtet und nach der englischen Königin Victoria benannt. Die Blätter werden bis zu 2,5 Meter breit, die Blüten fast 40 Zentimeter groß.

Ein wichtiger Hinweis zur Aktualität: Stand 2026 sind die tropischen Abteilungen des Edvard Andersons växthus vorübergehend geschlossen, geöffnet sind nur die Mittelmeer-Abteilungen. Das Victoriahuset öffnet ohnehin nur im Sommerhalbjahr.

Öffnungszeiten, Eintritt und Tickets

Der Außengarten ist ganzjährig frei zugänglich. Das Edvard Andersons växthus öffnet das ganze Jahr über, Dienstag bis Freitag 11 bis 16 Uhr und am Wochenende 11 bis 17 Uhr; montags ist geschlossen, außer an Ferien-Montagen und am 1. Mai. Das Victoriahuset ist nur in der Saison vom 1. Mai bis 30. September offen, zu denselben Tageszeiten. Beide Häuser bleiben an Mittsommer, über Weihnachten, an Silvester und Neujahr geschlossen.

Der Eintritt wird pro Gewächshaus berechnet, ein Kombiticket gibt es nicht: Edvard Andersons växthus 100 SEK für Erwachsene (Jahreskarte 300 SEK), Victoriahuset 25 SEK. Kinder bis 17 Jahre sind in beiden Häusern frei. Bezahlt wird ausschließlich per Karte oder Swish – Bargeld nimmt der Garten nicht. Ein eigenes Online-Ticketing gibt es nicht, die Tickets kaufst du vor Ort. Aktuelle Zeiten und Preise stehen auf bergianska.se.

Beste Zeit und Anreise

Am meisten bietet der Garten im Sommer von Mai bis September, wenn auch das Victoriahuset mit den Riesenseerosen offen ist. Im Winterhalbjahr lohnen vor allem die immergrünen Gewächshäuser als warme Oase. Plane je nach Interesse 2 bis 4 Stunden ein – nur Außengarten geht schneller, mit beiden Häusern und Café-Pause wird es ein halber Tag.

Die einfachste Anreise ist die Tunnelbana (rote Linie) bis Universitetet, von dort rund zehn Minuten zu Fuß. Alternativ fahren die Roslagsbanan sowie die Buslinien 50 (Bergiusvägen) und 540 (Frescati); gebührenpflichtige Parkplätze liegen am Nordeingang und unter dem Roslagsvägen, ein Behindertenstellplatz an der Gustafsborgsvägen 4. Kinderwagen und Rollstühle sind erlaubt, das Gelände aber teils hügelig; Hunde müssen angeleint sein und bleiben draußen vor den Gewächshäusern.

Tipps zur Verbindung stehen im Guide Fortbewegung in Stockholm, für die Saisonplanung lohnt der Blick in die beste Reisezeit. Als grünes Ziel abseits der Innenstadt passt Bergianska gut zu einem Tag im Norden – mehr Ideen im Guide Tagesausflüge ab Stockholm.

Häufige Fragen

Kostet der Besuch im Bergianska trädgården Eintritt?+

Der weitläufige Außengarten ist ganzjährig frei zugänglich. Eintritt zahlst du nur für die beiden Gewächshäuser: Das Edvard Andersons växthus kostet 100 SEK für Erwachsene, das Victoriahuset 25 SEK; Kinder bis 17 Jahre sind in beiden frei. Bezahlt wird ausschließlich per Karte oder Swish, Bargeld wird nicht angenommen.

Wann hat das Victoriahuset mit den Riesenseerosen geöffnet?+

Das Victoriahuset ist nur in der Sommersaison vom 1. Mai bis 30. September zugänglich, Dienstag bis Freitag 11 bis 16 Uhr und am Wochenende 11 bis 17 Uhr. Wer die Amazonas-Riesenseerose sehen will, muss also im Sommerhalbjahr kommen; im Winter ist das Haus geschlossen.

Wie viel Zeit sollte ich einplanen?+

Für den Garten samt Gewächshäusern und einer Pause im Café sind etwa 2 bis 4 Stunden realistisch. Wer nur durch den Außengarten am Wasser spaziert, ist schneller fertig; mit beiden Gewächshäusern und Restaurant wird daraus leicht ein halber Tag.

Wie komme ich zum Bergianska trädgården?+

Am einfachsten mit der Tunnelbana, rote Linie, bis Universitetet; von dort sind es rund zehn Minuten zu Fuß. Alternativ fahren die Roslagsbanan sowie die Buslinien 50 (Haltestelle Bergiusvägen) und 540 (Frescati). Gebührenpflichtige Parkplätze gibt es am Nordeingang und unter dem Roslagsvägen.

Ist der Garten für Kinderwagen, Rollstühle und Hunde geeignet?+

Kinderwagen und Rollstühle sind erlaubt, das Gelände ist allerdings teils hügelig. Hunde müssen angeleint sein und dürfen nicht in die Gewächshäuser. Im Edvard Andersons växthus gibt es ein Restaurant samt Café sowie einen Museumsshop zu denselben Zeiten wie das Gewächshaus.